• Versprochen?

      Ihr Kind hat Schwierigkeiten Laute korrekt zu bilden? So spricht man meist von einer Ausspachestörung. Die Problematik kann je nach Kind stark variieren somit ist eine genaue logopädische Diagnostik und eine individuell an ihr Kind angepasste Therapie wichtig. Gemeinsam werden wir herausfinden ob ihr Kind Laute fehlbildet, ersetzt, vertauscht oder auslässt. Je nach Notwendigkeit wird sofort mit der Therapie begonnen um ihrem Kind zu helfen sich besser artikulieren zu können.

    • Flexible Terminvereinbarung?

      Freie Termine auch in der Vorweihnachtszeit!
      Individuelle und schnelle Terminvereinbarung ist den Patienten und mir wichtig!
      Kontaktieren Sie mich gerne & jederzeit um rasch in die logopädische Therapie zu starten!

    • Auf den Hund gekommen?

      Familienmitglied Vito hat sich in seinem neuen Zuhause bereits gut eingelebt und auch in der Welpenschule hat er viel Spaß. Seine ersten Besuche im Pflegeheim hat er schon erfolgreich hinter sich und durfte dort in viele glückliche und lächelnde Gesichter blicken. Vito fühlt sich derzeit als Begleiter zu einzelnen ausgewählten Therapien sehr wohl und verbringt die meiste Zeit mit seiner Kaustange auf seiner Decke. Als Team freuen wir uns auf weitere spannende Erlebnisse.

    • Verstimmt?

      Stimme ist Persönlichkeit, Stimme bedeutet sprechen und somit Kommunikation.
      Was also tun wenn man eine Stimmstörung hat- und wann hat man denn überhaupt eine Stimmstörung?!
      Wann sollte ich denn jetzt zum Logopäden?

      Hier ein paar Leitsätze:

      Das Sprechen strengt mich an.
      Ich brauche viel Kraft um zu sprechen.
      Ich bin ständig oder noch immer heiser.
      Meine Stimmte hört sich für mich komisch an.
      Mir bleibt die Luft beim sprechen weg.
      Ich spreche nicht gerne, weil ich das nicht gut kann.
      Irgendwie kratzt es ständig im Hals, oder ich habe das Gefühl einen Frosch im Hals zu haben.
      Ich muss oft räuspern.
      In lauter Umgebung versteht man mich nicht gut.
      Manchmal bleibt mir meine Stimme komplett weg.
      Ich bekomme keinen Ton hinaus.

      Sollten Sie sich hier wieder finden führt ihr erster Weg zu einem HNO- Arzt, vielleicht sogar mit Zusatzqualifikation Phoniatrie. Dieser wird sich ihren Hals mal genau ansehen. Je nach Befund wird ihnen ihr Arzt Logopädische Therapie verordnen und der erste Schritt ist getan.

      Nach 3 Jahren auf der HNO- Abteilung, Gesangsunterricht und diversen Fortbildungen im Bereich Stimme, freue ich mich Sie auch im nächsten Schritt der Beratung und Therapie zu unterstützen!

    • Verschluckt?

      Schlucken- und somit Essen und Trinken ist zum einem Genuss zum anderen lebenswichtig. Schluckstörungen (Dysphagien) können große Einschränkungen im alltäglichen Leben bedeuten. Sie sind damit nicht alleine! Als Logopädin zählt die Therapie einer Schluckstörung zu meinen Fachkompetenzen.
      Aber Wann sollte ich zur Logopädin?

      Hier ein paar Leitsätze:

      Ich verschlucke mich häufig.
      Manchmal habe ich sogar Angst zu Ersticken.
      Manche Konsistenzen falllen mir schwerer zu schlucken als andere.
      Mein Essen bleibt mir im Hals stecken.
      Ich bekomme mein Essen einfach nicht hinunter.
      Manchmal muss ich würgen beim Essen.
      Ich muss ständig Nachtrinken.
      Ich räuspere mich die ganze Zeit.
      Ich fühle mich nicht wohl in Gesellschaft zu essen.
      Ich vermeide ins Gasthaus essen zu gehen.
      Ich muss so langsam essen, dass diese kalt wird.
      Das kauen fällt mir schwer.

      Sie erkennen sich wieder? Suchen Sie ihren HNO- Arzt auf, der wird sie untersuchen, je nach Befund verordnet er Ihnen Logopädische Therapie und der erste Schritt ist getan.
      Nach 5 Jahren Erfahrung und diversen Fortbildungen im Bereich Dysphagie, freue ich mich Sie auch im nächsten Schritt der Beratung und Therapie zu unterstützen!

    • Verbissen?

      Warum schickt mich meine Zahnärztin/ mein Zahnarzt zur Logopädin?
      Logopädie und Kieferorthopädie gehen oft Hand in Hand. Jede Disziplin unterstützt die andere und somit wird ein besserer Outcome erreicht.
      Einige Zahnfehlstellungen resultieren aus einem muskulärem Ungleichgewicht, einer myofunktionellen Störung oder orofacialen Dysfunktion. Logopädie ist die Fachdisziplin um dieses Ungleichgewicht zu erkennen und umzumodeln.
      Gemeinsam lernen wir die richtige Position und Kraftdosierung der Zunge und verhindern somit den ständigen Druck auf die Zähne um sie nicht mehr zu verschieben.

    • Mit geblockter Trachealkanüle essen?

      Ein wichtiger Teilbereich der Logopädie ist das Schlucken und das Trachealkanülenmanagement. Auf Grund meiner langjährigen Tätigkeit als Logopädin u.a auf der Intensivstation möchte ich als Expertin einen Einblick in meine Publikation über die Sinnhaftigkeit von oraler Nahrungsgabe bei geblockter Trachealkanüle am Beispiel von Schlaganfallpatienten, teilen. Schluckstörungen nach Schlaganfall sind weit verbreitet, es leiden etwa die Hälfte aller Schlaganfallpatienten an einer Dysphagie unterschiedlicher Ausprägungsgrade. Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit neurogenen Dysphagien und deren Folgen, wie Malnutrition, Dehydration und Aspiration welche zu einer lebensgefährlichen Aspirationspneumonie führen können. Um die Patienten vor dieser vitalen Bedrohung zu schützen wird als protektive Maßnahme die Versorgung mit einer geblockten Kanüle empfohlen. Eine Kanüle mit aufgeblasenem Cuff bringt allerdings weitere negative Effekte auf die Schluckfunktion mit sich, welche in dieser Arbeit genauer betrachtet werden. Aufgrund dieser Ergebnisse wird weitgehend von einer oralen Nahrungsaufnahme in Form eines vollständigen Kostaufbaus abgeraten. Als Schlussfolgerung der systematischen Literaturrecherche, welche als Methode angewandt wird, ergibt sich ein Mangel an evidenzbasierten Studien und Forschungen auf diesem Gebiet. Ein empfohlenes multidisziplinäres Vorgehen ist schwer zu realisieren, da in der Literatur lediglich einzelne Empfehlungen, aber keinerlei konkrete Leitlinien und Vorgaben in Bezug auf eine Oralisierung bei geblockter Kanüle gefunden werden konnte. Darauf stützt sich auch letztes Fazit, welches die Notwendigkeit von zusätzlichen standardisierten Printmedien und Fortbildungsmöglichkeiten aufzeigt.

      Schlagworte:
      Logopädie, Schlaganfall, Neurogene Dysphagie, Aspiration, geblockte Trachealkanüle, Cuff, Orale Ernährung

    • Welche Berufsgruppe betreut Kanülenpatienten und Kanülenpatientinnen?

      In dieser Publikation wird das multiprofessionelles Versorgungsmanagement bei Schlaganfallpatienten/ innen, welche mit einer geblockten Trachealkanüle versorgt sind untersucht. Der Schlaganfall ist eine weit verbreitete erworbene neurologische Erkrankung, welche eine multidisziplinäre Rehabilitation, am besten auf eigenen Stroke Units, fordert. Diese multiprofessionellen Teams sollten aus Logopäden/innen, Ärzten/innen, Pflegekräften, Ergotherapeuten/innen, Physiotherapeuten/innen und Diätologen/innen bestehen. Studien belegen die vorteilhaften Auswirkungen dieser Arbeitsform, gerade im Bereich des Trachealkanülenmanagement. Hier kommt es dadurch zu einer verkürzten Indikation der Kanüle und somit zu einem schnelleren Erreichen des Zieles, des oralen Kostaufbaus. Ein multidisziplinäres Vorgehen im Trachealkanülenmanagement, im besten Falle in Anlehnung an Guidelines, wird in der theoretischen Literatur empfohlen. Generell gibt es einige verschriftlichte Behandlungskonzepte bei Schlaganfallpatienten/ innen, weiter in die Tiefe gehend fehlt es an standardisierten Richtlinien. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse von Experten/inneninterviews wird dieses Ergebnis mit der Praxis verglichen. Alle sieben befragten Experten/innen sprechen sich für ein multiprofessionelles Konzept der Patienten/innenversorgung aus, bestätigen aber das Fehlen von Leitlinien. Gerade bezogen auf die Ernährungssituation wird intuitiv interdisziplinär gehandelt, ohne verschriftlichte Vorgaben. Der/ die Patient/in wird als Ganzes gesehen und auch als solche/r behandelt. Die Berufsgruppen stehen so im ständigen Informationsaustausch und arbeiten gemeinsam zielorientiert am/ an der Patienten/in zusammen.

      Schlagworte:
      Logopädie, Interdisziplinarität, Schlaganfall, Neurogene Dysphagie, Geblockte Trachealkanüle, Multiprofessionelles Trachealkanülenmanagement, Orale Ernährung